Dass man Erinnerungsfotos machen kann, wissen wir schon. Hier, zum Einzug/Umzug in die neue Wohnung, ein Foto des Gaszählers.
Archiv des Autors: Marcus
Zwischendurch in Amsterdam
Der späte Winter verschlägt mich nach Amsterdam. Dort habe ich Chinatown besichtigt und mich vor allem an Amsterdam Zuid, einem Viertel mit modernen Hochhäusern, erfreut.
Chinatown in Amsterdam
Aufgrund der kolonialen Vergangenheit der Niederlande – das Land hat die längsten Handelsbeziehungen mit Japan – gibt es in Amsterdam sogar einen Meiji-ya, einen Feinschmecker-Supermarkt, den ich aus Japan kenne.
Amsterdam Zuid
Wabi-sabi in der Uni
wabi-sabi (侘び寂び) <= entspricht => Stillleben
Das Konzept der Ästhetik/Schönheit des japanischen Mittelalters lässt sich nicht so recht übersetzen.
Ich würde es so übersetzen: Muße tun, und dabei auf die Unschönheiten des Lebens und der Natur achten.
Dazu ein kurzer Vers:
In den Wäldern drüben,
tief unter der Last des Schnees,
ist letzte Nacht
ein Pflaumenzweig erblüht.
Und das Buch „henro boke“, das Verrücktwerden der Pilger, lesen.
Handykamera
Was ist der Nutzen einer Handykamera?
Handykameras sind angeblich in Unternehmen mit sensiblen Geheimnissen (3 Mio. Patente auf alles, aber wer weiß) verboten. Und zwar genau deshalb, weil ich auch immer alles schnell fotografiere, was ich mir merken will.
Das nimmt dann solche Auswüchse an, dass ich einen leckeren Wein fotografiere. Und das tue ich auch, weil es der Wein von meiner liebe Mitbewohnerin war. So weiß ich immer noch, was ich nachkaufen muss.
Hinten unten dreckig
Vorne hui, hinten unten pfui. Der „Gesindeeingang“ des Swissotel. Zigarettenstummel en masse, Essensreste, kalt, windig, glatteisig.
Die Eingangshalle vom Swissotel ist da etwas anders.
Für gewöhnlich komme ich zwischen Mitternacht und 1 Uhr hier raus. Da werde ich auf dem Rückweg nochmal richtig wach.
Das männliche Kyoto
Einbürgerung verweigert
On the road again
Nach meinem Dienst in der Küche fahre ich nach Hannover. Einmal mehr sitze ich im Zug nach Hannover, den ich jede Woche mindestens einmal nehme, da ich ja noch in Hannover Religion unterrichte. So langsam gewöhne ich mich an den Zug. Ich kenne Gesichter auf dem Feierabendnachhauseweg. Zugfahren macht Spaß!
Unternehmensphilosophie
[Achtung, die kommenden Fotos sind enorm albern.]
Wollen Sie Biene oder Fliege sein?
„Neurolinguistische Programmierung!“, kommt mir in den Sinn, als ich bei meinem Küchendienst am 24.12. in meiner Kaffeepause um 9.07 lerne, wie Bienen sprechen.
*Sagen Sie nichts Negatives!*
Da fällt mir ein, was der Küchenchef zu mir neulich sagte:
„Was ist das denn da? Voll die Kacke! Bist du schwul?“
„Ich putze das gleich nochmal…“
„Aber dalli – alles nur Arschlöcher hier!“
*Sagen Sie am besten überhaupt nichts mehr*
Auf den Ausraster des Chefs sagte mein Vorarbeiter später:
„Ein Mann hat nur zwei Probleme: entweder er hat nicht gefickt, oder er hat nicht gesoffen. Schlimm, wenn beides ist…“
Na, dann weiß ich ja, wen ich vorschlage.
Dozent: Oberreuter
Ich habe meinen eigenen Seminarapparat! Mit kleinen Schritten zum Unidozent, sage ich da nur. Das musste ich natürlich festhalten.
Vermutlich werden meine kleinen Erstsemester den Apparat gar nicht nutzen, aber ich erfreue mich doch daran. Bezahlter, Lehrauftrag, Seminarapparat. Was kann da noch kommen? Nobelpreis?
Wenn der Zapfen leise knistert
Uni HB
Donnerstagabend in der Uni? Das heißt Vorbereitung auf mein Seminar. Und dann noch eine Premiere: in diesem Semester habe ich meinen ersten bezahlten Lehrauftrag. Also lieber nicht so viel vorbereiten, sonst sinkt der Stundenlohn, haha.
Die Uni Bremen ist eine „Campus-Uni“, das heißt sie ist auf einem alten Feld gebaut, außerhalb, es dauert, bis man dort ist. Ich finde das furchtbar, aber irgendwem fallen sicher auch Vorteile ein.






















